Barrierefreie Angebote der ARD
Welche barrierefreien Angebote gibt es?
Ziel der ARD ist es, ihr vielseitiges Informations- und Unterhaltungsprogramm in Fernsehen, Hörfunk und Internet möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen, denn nur durch barrierefreie Zusatzangebote können Menschen mit Sinnesbeeinträchtigungen dem ARD Programmangebot gleichberechtigt folgen.
Schwerhörige, die Untertitel brauchen, um Fernsehen oder Videos zu verstehen; Gehörlose, die Untertitel und/oder Gebärdesprachdolmetschereinblendungen benötigen, um dem Geschehen auf dem Bildschirm folgen zu können; Blinde und Sehbehinderte, denen sich viele Sendungen nicht allein über den Ton erschließen.
Untertitelung, Audiodeskription, Angebote in Deutscher Gebärdensprache (DGS), Klare Sprache, Einfache und Leichte Sprache – das sind die so genannten barrierefreien, also leicht zugänglichen Angebote der ARD.
Hier stellen wir Ihnen die Angebote im Überblick kurz vor, ausführliche Informationen zu diesen Zusatzangeboten, wo sie zu finden sind und nützliche Tipps zur Einstellung am Empfangsgerät erhalten Sie in den Verlinkungen zu den jeweiligen Unterseiten.
Schwerhörige, die Untertitel brauchen, um Fernsehen oder Videos zu verstehen; Gehörlose, die Untertitel und/oder Gebärdesprachdolmetschereinblendungen benötigen, um dem Geschehen auf dem Bildschirm folgen zu können; Blinde und Sehbehinderte, denen sich viele Sendungen nicht allein über den Ton erschließen.
Untertitelung, Audiodeskription, Angebote in Deutscher Gebärdensprache (DGS), Klare Sprache, Einfache und Leichte Sprache – das sind die so genannten barrierefreien, also leicht zugänglichen Angebote der ARD.
Hier stellen wir Ihnen die Angebote im Überblick kurz vor, ausführliche Informationen zu diesen Zusatzangeboten, wo sie zu finden sind und nützliche Tipps zur Einstellung am Empfangsgerät erhalten Sie in den Verlinkungen zu den jeweiligen Unterseiten.
Untertitelung
Untertitel für schwerhörige und gehörlose Menschen sind optional zuschaltbar und stellen auf zwei Zeilen die gesprochenen Dialoge und Kommentare als Text dar. Zusätzlich werden für das Geschehen wichtige Geräusche und Musik beschrieben. Zu Beginn einer Sendung wird im Ersten das Symbol "UT" eingeblendet, das auf die Untertitelung hinweist.
Untertitel gehören seit 2013 zum Programmauftrag der ARD. Seitdem werden alle Erstsendungen, die Das Erste ausstrahlt, für Menschen mit Hörschädigung untertitelt, das sind insgesamt 98 Prozent des Programms.
Neben den Regelsendungen liefern die neun Landesrundfunkanstalten auch Programmhighlights und Sondersendungen dem Ersten untertitelt zu.
Auch die Landesrundfunkanstalten haben seit 2013 einen weitergehenden signifikanten Ausbau der Untertitelung in ihren Dritten und den Gemeinschaftsprogrammen vorangetrieben und das Untertitelangebot deutlich gesteigert. In den Dritten werden zwischen 76 und 95 Prozent des Programms mit Untertitelung gesendet und bei den Spartenprogrammen sind es zwischen 36 und 79 Prozent.
Weitere Informationen erhalten Sie hier: Untertitelung.
Gebärdensprache
Die ARD ist bestrebt, verstärkt zusätzliche Formate in Gebärdensprache anzubieten.
Seit 2024 werden alle neuen Folgen von Tatort und Polizeiruf 110 mit Gebärdensprache produziert.
Seit 2025 hat die ARD das Gebärdensprachangebot im Ersten um ein Wissensformat erweitert. Insgesamt werden 33 Sendungen jährlich in Gebärdensprache übersetzt.
Zudem werden bei aktuellen Ereignissen alle ARD Brennpunkte sowie alle Ausgaben von ARDextra in Gebärdensprache übersetzt. Neben der Tagesschau um 20 Uhr, die Phoenix in Gebärdensprache ausstrahlt, sind Brennpunkt und ARDextra in DGS ein weiterer Informationsservice mit Gebärdensprache.
Außerdem werden alle Politmagazine (Fakt, Kontraste, Monitor, Panorama, Report Mainz, Report München) mit einer Übersetzung in die Gebärdensprache angeboten. Auch die Talkshows im Ersten (Caren Miosga, hart aber fair und Maischberger) werden live in DGS übersetzt.
Kindersendungen sind ein weiterer DGS-Schwerpunkt: Die neuen Folgen der Sesamstraße, die Sendung mit der Maus, Lach und Sachgeschichten sowie Wissen macht Ah! gibt es mit einer DGS-Dolmetschung.
Die ARD setzt nicht nur hörende, sondern auch gehörlose Dolmetschende ein.
Weitere Informationen erhalten Sie hier: Gebärdensprache.
Audiodeskription
Die ARD bietet für eine zunehmende Zahl von Sendungen Audiodeskriptionen an und ermöglicht so Menschen mit einer Sehbehinderung die Teilhabe am Fernsehprogramm. Schwerpunkt der jährlichen Neuproduktionen ist Das Erste.
Alle Landesrundfunkanstalten beschreiben ihre fiktionalen Formate, die im Hauptabend des Ersten Programms gesendet werden. Hinzu kommen die Tier- und Naturdokumentationen sowie die Vorabendserien. Außerdem werden Shows und Live-Übertragungen im Sport mit Live-Audiodeskription versehen. Auch immer mehr Kindersendungen im Ersten erhalten eine Hörfilmfassung.
Insgesamt werden 35 Prozent des Ersten Programms mit einer Beschreibung für sehgeschädigte Menschen ausgestrahlt; im Hauptabendprogramm sind es 55 Prozent.
Weitere Informationen erhalten Sie hier: Audiodeskription.
Klare Sprache
Seit 2022 ist "Klare Sprache" in allen Hauptprogrammen der ARD eingeführt.
Im Juni 2022 hat Das Erste seine barrierefreien Angebote um eine sprachoptimierte Tonspur "Klare Sprache" erweitert. Ziel ist eine bessere Sprachverständlichkeit für alle schwerhörigen Zuschauerinnen und Zuschauer. Mit der Tonspur wird zusätzlich zum Stereo-Programmton des laufenden Fernsehprogramms ein technisch aufbereitetes Audiosignal übertragen, das eine bessere Sprachverständlichkeit ermöglicht. Die Rückmeldungen, die die ARD bislang erreicht haben, sind positiv. Viele, vor allem ältere Menschen hören schlechter und begrüßen die Neuerung. Auf die neue Tonspur "Klare Sprache" umzuschalten ist eine einfache Möglichkeit, das eigene Hörerlebnis zu verbessern. Hintergrundgeräusche und Musik werden leiser ausgespielt, das gesprochene Wort ist dann deutlich besser zu vernehmen.
Weitere Informationen erhalten Sie hier: Klare Sprache.