Wie funktioniert die zusätzliche Tonspur genau?
Die ARD verfolgt bei der Sprachoptimierung einen hohen Qualitätsanspruch: Ziel ist es, die Verständlichkeit der gesprochenen Worte deutlich zu verbessern, ohne die klangliche Atmosphäre einer Sendung zu verlieren. Um diesen Standard bei allen Sendeformaten – vom tagesaktuellen Magazin bis hin zum aufwendigen Spielfilm – zu sichern, kommen moderne technische Verfahren zum Einsatz.
Sprachoptimierung bei Live-Formaten
Für tagesaktuelle Sendungen, Live-Shows oder Sportübertragungen nutzt die ARD eine moderne Echtzeit-Technologie. Speziell eingestellte Tonprozessoren trennen in der Sendeabwicklung die Stimmen, zum Beispiel von Moderatoren oder Sportkommentatoren, direkt von den restlichen Audiosignalen wie Stadionlärm oder Applaus. Die Spuren werden vollautomatisch so gemischt, dass die Sprache jederzeit gut verständlich bleibt. Erfahrene Tontechniker überwachen diesen Prozess an den Mischpulten.
Verfahren bei Nachrichten und Magazinen
Bei Sendungen, die aus einer Mischung von Live-Moderation im Studio und fertigen Filmbeiträgen bestehen, zum Beispiel Nachrichtensendungen, greift ein automatisches System. Die Technik der Sendeabwicklung sorgt dafür, dass sowohl die Live-Stimmen aus dem Studio als auch die Tonspuren der eingespielten Berichte gleichmäßig optimiert werden. So entsteht während der gesamten Sendung ein durchgehend harmonisches Klangbild.