Untertitel
Wie werden Sendungen mittels Texteinblendungen für Menschen mit Hörbeeinträchtigung zugänglicher?
Die ARD möchte allen Menschen ermöglichen, das vielseitige Informations- und Unterhaltungsprogramm der ARD zu erleben, deshalb ist der Großteil der Sendungen barrierearm - also leicht zugänglich. Untertitel, Audiodeskription oder Gebärdensprache – diese barrierefreien Angebote der ARD ermöglichen hör- und sehbehinderten Menschen einen direkten Zugang zum Programm im Fernsehen und Internet.
Das Erste hat in den letzten Jahren einen deutlichen Fortschritt erzielt: 98 Prozent der Sendungen im Ersten sind inzwischen mit Untertiteln für gehörlose und schwerhörige Menschen versehen. Für 41 Prozent des Hauptabendprogramms im Ersten gibt es eine Audiodeskription, also eine hörbare Bildbeschreibung für sehbehinderte Menschen.
Auch die Dritten Programme, die Webauftritte und viele multimediale Angebote der Landesrundfunkanstalten werden zunehmend barrierearm gestaltet.
Das Erste hat in den letzten Jahren einen deutlichen Fortschritt erzielt: 98 Prozent der Sendungen im Ersten sind inzwischen mit Untertiteln für gehörlose und schwerhörige Menschen versehen. Für 41 Prozent des Hauptabendprogramms im Ersten gibt es eine Audiodeskription, also eine hörbare Bildbeschreibung für sehbehinderte Menschen.
Auch die Dritten Programme, die Webauftritte und viele multimediale Angebote der Landesrundfunkanstalten werden zunehmend barrierearm gestaltet.
Barrierefreie Angebote - was genau ist das?
Was steckt hinter diesen Zusatzangeboten und wo sind die speziellen Features zu finden?
Anni Dunkelmann erklärt in diesem Video unter anderem wo die akustische Bildbeschreibung eingestellt werden kann, wie der Untertitel in der Lieblingsfarbe erscheint und wie man sich einen Gebärdendolmetscher quasi nach Hause holt.
In diesem Video erklärt Anni Dunkelmann wie die akustische Bildbeschreibung, die Untertitelung und die Gebärdensprache eingestellt werden können.
Fernsehsendungen mit Untertiteln
Untertitel sind aber auch da praktisch, wo Fernsehen nicht mit Ton geschaut werden kann - beispielsweise in der U-Bahn oder zuhause wenn das Baby schläft. Einmal den entsprechenden Knopf auf der Fernbedienung gedrückt und schon kann es losgehen!
Anni hat in diesem Video einen Experten vom ARD-Text zu Gast und lässt sich mal genau erklären, wie der Untertitel auf den TV-Bildschirm kommt und welche Tücken es insbesondere bei der Live-Untertitelung gibt. Untertiteln ist nämlich gar nicht so einfach...
In diesem Video erklärt Anni Dunkelmann wie Untertitel eingestellt werden können.
Untertitelung
Daher strahlt die ARD die meisten Fernsehsendungen – im Ersten 98 Prozent aller Sendungen – mit Untertiteln aus.
Erkennbar sind die Sendungen, für die Untertitel verfügbar sind, an dem Symbol UT.
Empfang von Untertiteln
Mit HbbTV können Sie Untertitel mit der roten Taste auf der Fernbedienung über die Startleiste aufrufen. Hier können die Untertitel in Schriftgröße, Position und Hintergrund eingestellt an persönliche Bedürfnisse angepasst werden. Voraussetzung dafür ist, dass Sie ein HbbTV-fähiges Empfangsgerät besitzen, das auch mit dem Internet verbunden ist. Einige Geräte der neuesten Generation bieten mit HbbTV 2.0 die Möglichkeit, die Untertitelfunktion über HbbTV auch ohne Internet zu nutzen. Der HbbTV-Standard ist in Deutschland in nahezu jedem Smart-TV integriert.
Auch in den ARD-Mediatheken sind zahlreiche Fernsehbeiträge mit Untertiteln verfügbar. Diese Sendungen sind mit einem kleinen UT-Symbol versehen und können mit einem Klick auf das Symbol zugeschaltet werden. Dieses finden Sie meist am Bildschirmrand auf der linken Seite.

Einstellung der Untertitel am Fernseher
Produktion von Untertiteln
Wegen der erforderlichen Schnelligkeit erfolgt die Untertitelung von Livesendungen - häufig Sportübertragungen oder Talkshows - über eine Spracherkennungssoftware. Speziell ausgebildete Redakteure sorgen dafür, dass die Untertitel mit höchstens 140 Wörtern pro Minute den gesprochenen Originaltext gut wiedergeben.
Werden zeitgleich zu einer Live-Sendung bereits vorproduzierte Untertitel live zugespielt, spricht man von "semi-live", z.B. bei Nachrichten-Sendungen.
Bei der Live-Untertitelung erfolgt die Untertitelung wegen der erforderlichen Schnelligkeit nicht schriftlich, sondern über eine Spracherkennungssoftware.